Erneuter repressiver Schlag gegen die anarchistische Bewegung im spanischen Staat.

Heute am 13. Mai fanden im Kiez von Tetuán, Madrid, eine neue anti-terroristische Operation gegen Anarchist*innen statt.

Das anarchistische besetzte Zentrum „La Emboscada“ (Hinterhalt), welches vor kurzem besetzt worden ist und eine weitere besetzte Wohnung, wurden von der Informationsbrigade der Polizei und einer Hundertschaft von der Antiterroreinheit durchsucht. Die beiden Räume befinden sich im besagten Kiez von Tetuán, welches im Zentrum von Madrid liegt. Bis jetzt fanden im Laufe dieser Operation die Verhaftung von zwei Anarchist*innen statt.

Bis jetzt haben wir keine weiteren Kenntnisse über Einzelheiten der Operation. Das heißt wir wissen nicht welche Anklage vorliegt, weder wieviele Personen bis jetzt auch verhaftet worden sind. Es schaut mal wieder so aus, dass Anarchist*innen wieder an der Reihe sind.

Frisch sind noch die Erinnerungen an vergangenen Operationen wie die von Pandora I und II, Piñata, Ice, sowie jene die unsere Gefährtin Lisa immer noch hinter Gitter hält. Ohne die ganzen Operationen gegen Anarchist*innen zu vergessen, die gerade in fast ganz Europa stattfinden. Ob im spanischen Staat, Frankreich, Belgien, Italien, Tschechien, Griechenland, Weißrussland, Russland, Schweiz und alle uns unbekannten Fälle, in den letzten Jahren häuft sich mehr und mehr Repression gegen Anarchist*innen. Die Repression wächst – denn sie war ja nie weg, so lange es den Staat gibt, wird es immer Repression geben – aber die anarchistische Bewegung schafft es nicht aus einer Abwehrhaltung sich zu befreien. Mögen diese und viele Aufgaben, keine Hürden für uns sein um die Knechtschaft des Menschen durch den Menschen zu beenden.

Wir werden weiter informieren, seid wachsam.

Weder schuldig noch unschuldig!
Für die revolutionäre Solidarität!
Lang lebe die Anarchie!

Dieser Beitrag wurde unter Texte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.