Lesung über das Buch: „So siehst du gar nicht aus!“

12.10.2018 um 20 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra, Grünberger Straße 73, 10245 Berlin (Boxhagener Platz, nähe U5 Samariterstraße)

Soligruppe für Gefangene

Lesung über das Buch: „So siehst du gar nicht aus!“

Die Autorin des Buches, machte im Sozialistischen Patientenkollektiv (SPK) mit und Anfang der 1970er schloss Sie sich der RAF an. Weiterlesen

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Wir brauchen eure Solidarität

Wir brauchen eure Solidarität.

Im Dezember letzten Jahres ist ein guter Freund und Gefährte von uns verstorben. Er hat die letzten Jahre aus Repressionsgründen in Mosambik gelebt. Wir wollen eine Broschüre erarbeiten und veröffentlichen, die sich mit dem Thema Exil und Flucht auseinandersetzt. Uns gehen viele Fragen durch den Kopf und wir wollen diese analysieren und thematisieren. Aus diesem Grund wollen wir auch eine Reise nach Mosambik machen, um zu wissen wie unser Freund gelebt hat, mit welchen Situationen er sich auseinandersetzen musste. Wir wollen uns mit den Menschen vor Ort auseinandersetzen die mit ihm zu tun hatten und gelebt haben. Diese Sachen sollen in die Broschüre eingearbeitet werden. Weiterlesen

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In Erinnerung an unseren großen Freund und Gefährten Vaso

(Hier ein Text von Lisa, der am 1.September 2018 auf Indymedia Barcelona veröffentlicht wurde. Lisa bat darum diesen auch ins deutsche zu übersetzen.)

In Erinnerung an unseren großen Freund und Gefährten Vaso

Brief aus dem Knast Willich II, Deutschland

„Es gibt Todesfälle die kaum wie eine Feder schwer wiegen. Andere sind wie Berge…“

Ich empfinde das es ein dunkler und grauer Moment voller Schmerz ist, weil eine so besondere Person verloren gegangen ist. Ein höchst solidarischer Kämpfer und ein guter Mensch wie es Vaso war. Es gibt wenige Gefährten unter uns, die so wie er involviert, motiviert und kämpferisch waren. Weiterlesen

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Der Kampf gegen den Richter

(hier ein Brief/Text von Hüliya, der uns am 1.September 2018 erreichte, mit der Bitte ihn zu veröffentlichen.)

Der Kampf gegen den Richter

Seit einigen Jahren bin ich eine Gefangene vom Staat werde unterdrückt und schikaniert. Ich kämpfe gegen den Staat und lasse mich vom Staat nicht einschüchtern und auch nicht unterdrücken. Im Gefängnissystem gibt es viele Regeln an die man sich anpassen muss, 95 Prozent tun es, wenige davon nicht. Ich hatte vor kurzem beim Landgericht Krefeld meinen ersten Anhörungstermin gehabt wegen meiner Reststrafe, ich bin inhaftiert, sitze wegen schwerer Körperverletzung und schweren Raubüberfall. Weiterlesen

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Brasilien: Über das Urteil gegen 23 Gefährt*innen aufgrund deren angeblicher Teilnahme an den Krawallen in Rio de Janeiro 2013 – 2014

Von der Soligruppe für Gefangene aus dem spanischen, vom 24.07.2018 übersetzt

panopticon.blogsport.eu


Die Freiheit anderer erweitert meine ins unendliche M. Bakunin


23 Personen wurden in Río de Janeiro durch die „Operation Firewall“, wegen gewalttätiger Taten, Bildung von Banden, verursachen von erheblichen Schaden, Widerstand, Körperverletzungen und dem Besitz von Sprengsätzen zu Haftstrafen zwischen 5 und 13 Jahren durch den Richter Flavio Itabaiana des 27. Strafgerichtes von Rio de Janeiro verurteilt. Weiterlesen

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Niederlande: Angriffe gegen Anarchist*innen in Schilderswijk

Vom 08/08/2018

Gestern früh, führten die Bullen zwei Razzien gegen Anarchist*innen in Schilderswijk, ein Kiez in Den Haag, durch. Um 09:30 fingen die Bullen an die Türen von zwei Häusern einzuschlagen.

In einem der Häuser, wurde eine Person verhaftet weil sie noch einige Tage Knast offen hatte. In dem anderen suchten die Bullen eine weitere Person um ihr DNA zu entnehmen, diese Person wurde nicht angetroffen. Der verhaftete Gefährte ist wieder frei. Weiterlesen

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Das ist Knast, von Hülya

Das ist Knast

Ein Brief von Hülya, mit einer Einleitung von Lisa

Hier einen der letzten Artikel, den wir in der Nummer 415 der Gefangenen Info veröffentlicht haben.

Von der Soligruppe für Gefangene

Brief von Lisa, April 2018, JVA Willich II

Wir haben uns entschieden, diese Geschichte zu veröffentlichen, obwohl es schon über 2 Jahre her ist. Leider war es meiner mitgefangenen Freundin damals nicht möglich die Geschichte rauszubringen und auf die Schikanen des Knastes zu reagieren, da sie alleine da stand und vom Knastsystem kalt gemacht werden sollte. Täglich sterben unzählige Menschen im Knast, sei es mit oder ohne Fremdeinwirkung, sei es durch „unerklärliche“ Todesfälle oder durch sogenannte Selbstmorde; jedesmal liegt die Hauptverantwortung aber beim Knast und dem Staat, der uns Menschen einsperrt und uns unserer Selbstbestimmung und unserer gegenseitigen Unterstützung beraubt oder berauben will. Wenn sich Gefangene füreinander einsetzen, ihre Menschlichkeit nicht verlieren und die täglichen Schikanen und Ungerechtigkeit nicht einfach zulassen, sondern sie anprangern und sich gegen den Knast, den Staat und die Justiz stellen, versucht man sie immer zu isolieren, als „unzurechnungsfähig“ oder „psychisch-Krank“ hinzustellen und kaputt zu machen.
Doch wir werden nicht schweigen oder uns kaputt machen lassen, und ganz besonders diesem menschenfeindlichen und perfiden-miserablen Knastsystem immer die Stirn bieten!
In Erinnerung an Claudia und alle diejenigen, die den Knast nicht überlebt haben. Weiterlesen

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Frankreich: Aktualisierung zu Claudio Lavazza

Frankreich: Aktualisierung zu Claudio Lavazza

Aus dem Knast von Fleury-Mérogis (Paris), informiert uns Claudio Lavazza dass es ihm gut geht, trotz der besonderen U-Haft (in seinem Fall sitzt in einem Hochsicherheitsbereich, welcher für Gefangene ist, die auf ein Verfahren warten) die viel härter als die Bedingungen im Knast von Teixeiro (Galizien-Spanien) sind. Claudio würde sich freuen Post zu kriegen und bittet darum dass seine notwendigen Daten, um ihn zu schreiben, verbreitet werden.

Gegen alle Knäste! Weiterlesen

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Veranstaltungen zu SCRIPTA MANENT

ZIELONA GORA Grünbergerstr. 73 (U-bahn Samariterstr)
SCRIPTA VOLANT – ANARCHISMUS MANENT

Solidarische Tresen mit den anarchistischen Gefangenen in Italien

Am 6.September 2016 begann die Staatsanwaltschaft aus Turin die Operation Scripta Manent. In ganz Italien fanden gegen 32 Gefährt*innen in verschiedenen Städten Razzien statt. Von diesen sind 15 Personen insgesamt beschuldigt und gegen 7 liegt ein Haftbefehl vor, zwei von ihnen, Nicola Gai und Alfredo Cospito, saßen schon davor im Knast. Die beiden wurden wegen eines Knieschusses an Roberto Adinolfi (Vorstandsmitglied von Ansaldo Nucleare Finmeccanica) verurteilt.
Die Ermittlungen der turiner Staatsanwaltschaft basieren auf alle Angriffe für die sich die FAI (Informelle Anarchistische Föderation), zwischen 2003 bis 2007, verantwortlich gemacht hat. Die Vorwürfe sind die Strafparagraphen 270/bis (Vereinigung für den Terrorismus und die Subversion der demokratischen Ordnung), 280/bis (Terroristischer Angriff mit tödlichen und explosiven Artefakten) und dem 285 (Zerstörung, Plünderung und Ermordung). Weiterlesen

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Zusammenfassung und Aktualisierung zu verschiedenen Operationen in Spanien gegen die anarchistische Bewegung, zur Geschichte des Antiterrorgesetzes und der Isolationshaft dort.

Hier den letzten Artikel, den wir in der Nummer 415 der Gefangenen Info veröffentlicht haben.

Von der Soligruppe für Gefangene

Columna

Am 13. November 2013 fand die Operation Columna statt. Der Richter Velasco von der Audiencia Nacional ordnete die Verhaftungen von fünf Anarchist*innen an, wegen dem Antiterrorgesetz. Vorwurf war das Deponieren eines Sprengsatzes im Dom von Zaragoza. Es entstand ein Sachschaden und eine Person wurde leicht verletzt. In dem Dom befindet sich eine Darstellung der Jungfrau Maria, die auch die Schutzheilige der Hispanität („Ideologie der Konservativen diesseits und jenseits des Atlantik, (die) im Wesentlichen rückschrittlich-nostalgisches, auf geistig-kultureller Ebene sich in hohler Rhetorik erschöpfendes Programm des längst obsoleten Imperialismus und Kolonialismus“) ist. Weiterlesen

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